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Hardwarebausteine und Konzept

Magic Mirror - Teil 2

Magic Mirror – Teil 2

Hardwarebausteine und Konzept

Nachdem wir im vorherigen Artikel bereits über die Idee eines „Magic Mirror“ gesprochen haben, stelle ich euch in diesem Artikel das Konzept und die Hardwarebausteine vor.

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Monitor

Wenn man den Anspruch hat, einen hochqualitativen Magic Mirror zu bauen, spielt der Monitor eine entscheidende Rolle. Schließlich ist er maßgeblich für die Tiefe des Magic Mirror verantwortlich. Aufgrund der Erfahrung anderer Bastler habe ich mich relativ schnell für den iiyama ProLite E2481HS-B1 entscheiden können und ihn in einem sehr guten Zustand für 115,- Euro bei eBay Kleinanzeigen erworben. Ich denke, dass 24 Zoll Diagonale eine sehr passende Größe für einen Spiegel sind.

Die Vorteile dieses Monitors liegen auf der Hand:

  • Preislich bewegt sich der Monitor für dieses Projekt in einem sehr angemessenen Rahmen.
  • Die Helligkeit und der Kontrast sind vergleichsweise hoch, sodass wir später ein brauchbares Bild durch den Spionspiegel erhalten.
  • Das Panel des Monitors ist ziemlich dünn.
  • Die Display-Kontrolleinheit sitzt in der Mitte des Monitors und bietet genügend Platz, um weitere Komponenten um diese herum zu platzieren.
  • Die Anschlüsse des Monitors sitzen an der Seite der Display-Kontrolleinheit, wodurch die Tiefe des Monitors deutlich reduziert werden kann.

Spionspiegel

Den bereits vorher angesprochenen Spionspiegel habe ich von MySpiegel.de bestellt und bin damit rundum zufrieden. Er hat eine Dicke von 0,8 Zentimetern und diese Verhältnisse haben sich bereits in anderen Projekten bewährt. Inklusive Versand habe ich gute 70,- Euro gezahlt. Andere Bastler haben lokale Händler aufgesucht und kamen dabei auf einen geringeren Preis. Ein Blick um die Eckt lohnt sich also gegebenenfalls.

Da ich für mein Projekt einen hohen Qualitätsanspruch habe, stand für mich von Anfang an fest: Ein Glas mit selbst angebrachter Folie kommt für mich nicht in Frage! Zu oft habe ich bereits mittelmäßige Ergebnisse gesehen und überzeugt hat mich dies keineswegs.

Rahmen

Material

Wie zuvor bereits erwähnt, setze ich voll und ganz auf Kirschholz für die Vorderseite des Magic Mirrors. Kirschholz finde ich extrem ansprechend und gerade in Verbindung mit einem Spiegel sieht es fantastisch aus. Die Frontpartie – also das für den Nutzer Sichtbare – wird aus besagtem Kirschholz bestehen. Der dahinterliegende Einsatzrahmen für den Monitor (und die weiteren Komponenten hinter der Kirschholzfassade) wird jedoch aus billige(re)m Holz gefertigt werden. Dies wird der Nutzer nicht wahrnehmen können.

Einsatzrahmen

Der Einsatzrahmen für den Monitor (und die weiteren Hardwarekomponenten) kann aus einem billige(re)m Holz bestehen; der Nutzer sieht dies nicht und es dient lediglich der Halterung der Komponenten. Mein Konzept sieht vor, dass das Kirschholz auf den Einsatzrahmen wird.

Hardware

Komponenten

Neben des obligatorischen Raspberry Pi 2 – freundlicherweise gestellt von Microsoft – und iiyama ProLite E2481HS-B1 habe ich mich für folgende Hardwarekomponenten entschieden:

  • Rydges SpeedPower Netzteil 2.500 mAh für den Raspberry Pi 2
  • möglichst offenes Gehäuse für den Raspberry Pi 2
  • Noctua NF-A4 x 10 5V Lüfter
  • Assmann Digitus Wireless 300N Adapter für W-LAN
  • DHT22-Sensor (Temperatur, Luftfeuchtigkeit)
  • Microsoft LifeCam HD-3000 für Gesichtserkennung
  • Eurokupplung für die Stromversorgung
  • 64 Gigabyte Speicherkarte für Windows 10 IoT Core und die App
  • kurzes HDMI-Kabel (gewinkelt)

Grundsätzlich können Lüfter, Gehäuse, Sensoren und Adapter nach eigenem Belieben ausgetauscht werden. Da mein Projekt mit Windows 10 IoT Core laufen wird, habe ich die offizielle Hardwarekompatibilitätsliste herangezogen.

Preis

Insgesamt kann man die aufgelisteten Komponenten inklusive Monitor und Raspberry Pi 2 für – je nach Qualität und Geschmack – 280 bis 300 Euro erwerben. Dazu kommen gegebenenfalls ein paar weitere Kabel, das Holz, Schrauben und die notwendigen Werkzeuge für das Zusammenbauen. Für die Möglichkeiten, die einem mit diesem Designerstück später offenstehen, ist das ein durchaus akzeptabler Preis, finde ich.

Falls ihr noch nicht alle Komponenten ihrer Funktion zuordnen könnt – keine Sorge, in den folgenden Artikeln werdet ihr es erfahren!

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